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Karate - Eine Kunst für Körper und Geist

Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretterzerschlagen. Das Bild der Handkante die ein Brett oder einen Ziegel zerschlägt ist wohlbekannt. Dieses Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. Diese sogenannten Bruchtests werden selten durchgeführt und schon gar nicht trainiert. Sie dienen im fortgeschrittenen Stadium der Überprüfung der Energieübertragung oder der Wirksamkeit der Technik.

In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles andere als eine Kunst für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreffen abgestoppt.

Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird.

Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Man trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Das macht fit!

Mit Entspannungstechniken, Qi Gong Atemübungen und Meditation wird die Konzentrationsfähigkeit gesteigert und die eigene Körperwahrnehmung geschult.

© 1. JJJKC Hassloch e.V. 2006 | Letzte Aktualisierung: 04/11/06 15:18
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