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(Kumite, wörtlich: Handgemenge)
Kumite nennt man die Übung des Kampfes mit einem Partner. Zusammen mit Kihon und Kata, bildet Kumite die drei Säulen des Karate. Es werden verschiedene Arten des Kumite unterschieden (nähere Erläuterungen siehe unten), die sich allerdings alle von der Übung des Bunkai ableiten. Die Kumiteformen werden in der Regel in zwei große Bereiche eingeteilt: I. Yakusoku Kumite (abgesprochenen Kämpfen) mit Kihon und Jiyu Formen und II. Jiyu Kumite (freies Kämpfen).
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Hinweis: Bei allen Kihon – Kumite Formen bleibt der letzte Angriff solange stehen bis der Verteidiger gekontert hat. Auch der Verteidiger zieht seinen Konter nicht zurück, sondern geht direkt, zusammen mit dem Angreifer in die Ausgangsstellung zurück. Dabei zieht der Angreifer den vorderen Fuß zurück und der Verteidiger den hinteren Fuß vor. Es wird mit dem Partner geübt und nicht gegen ihn.
1. Gohon-Kumite 2. Sanbon-Kumite 3. Kihon-Ippon-Kumite 4. Kaeshi-Ippon-Kumite 5. Okuri-Ippon-Kumite
Kaeshi-Ippon-Kumite bzw. Okuri-Ippon Kumite können sowohl als Yakusoku Kihon Kumite wie auch als Yakusoku Jiyu Kumite geübt werden. Für Fortgeschrittene kann beim Kaeshi-Ippon-Kumite der erste Gegenangriff auch frei wählbar gehalten werden, womit diese Form sehr schwierig in der Ausführung wird.
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Hinweis: Bei allen Jiyu–Kumite Formen nehmen beide Übende eine freie Kampfhaltung (Kamae) ein. Die Angriffstechnik und der Konter werden direkt in Kamae zurückgezogen und der Verteidiger geht nach dem Konter in eine größere Distanz zwischen sich und dem Angreifer. Die Stellungen können frei gewählt werden. Bei diesen Formen werden verschiedene Arten der Körper- und Fußbewegungen (Sabaki), wie Kai-Ashi, Suri-Ashi, Tai-Sabaki etc. geübt. Der Verteidiger muß sich auch auf verschiedene Angriffsdistanzen einstellen.
1. Jiyu-Ippon-Kumite 2. Oyo-Kumite 3. Happo-Kumite 4. Kata-Kumite
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