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Einleitung
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Inhalt
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Buddismus
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Damit sollte der Kreislauf der Wiedergeburt gebrochen werden, man wollte über diesem stehen. Später entstand eine andere Form des Buddhismus (Mahayanna), indem sich der einzelne Mensch nicht nur um sein eigenes Seelenheil zu kümmern hat, sondern auch um das von anderen Menschen und Lebewesen.
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Zen-Buddismus
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Beim Zen-Buddhismus soll das Nirvana durch Meditation oder Versenkung erreicht werden.
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Dojo
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Naturreligion) und beschreibt dort einen Altar => SHINZEN (Ort des Gottes) oder KAMIZA (Sitz der Götter). Die Lehrer (Sensei) sitzen immer links von Shomen => JOSEKI, Schüler in absteigender Reihenfolge gegenüber => SHIMOSEKI, die Eingangsseite links von Shomen nennt man SHIMOSA.
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Gi und Obi
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Etikette
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"Ohne Etikette geht jeder Respekt verloren, die Kampfkunst gerät zum Schlägertum, die Gewalt tritt hervor."
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"Das Ziel der Etikette: Du musst dein Gemüt so bilden, dass auch der roheste Schurke es nicht wagt, dich anzugreifen, selbst wenn du ruhig dastehst." Inazo Nitobe (jap. Schriftsteller am Anfang des 20. Jahrhunderts, versuchte als erster die japanische Geisteskultur dem Westen zugänglich zu machen)
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Mukoso
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Einfacher ausgedrückt, man soll effizienter trainieren können. Man kann sich sein Gehirn als Schwamm vorstellen, den man bei MOKUSO ausdrückt, die Alltagsprobleme rausquetscht und dann in einen Eimer mit der Aufschrift KARATE taucht um ihn damit vollsaugen zu lassen.
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Seiza
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SEIZA zu sitzen, deshalb sollte man dies mit besonderer Konzentration tun und dies nicht als lästige Pflicht abtuAuch das richtige Abknien und Aufstehen sollte man bewusst tun.
Abknien: z.B. Beide Knie beugen, dabei Hände auf die Knie legen, dann linkes Knie zuerst auf den Boden, danach rechtes Knie. Dabei den Rücken gerade halten. Auf die Fersen setzen. Handposition einnehmen, Kopf gerade.
Aufstehen: Po von Fersen anheben, rechten Fuß nach vorne aufstellen, linken Fuß auf Fußballen, dann aufstehen und gleichzeitig den rechten Fuß zum linken Fuß zurückziehen in MUSUBI-DACHI. Auch hierbei den Rücken gerade halten.
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Rei (derGruß)
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Gibt es im Dojo keinen wirklichen Sensei (eigentlich erst ab 5. Dan), wäre Sempai ni Rei (Gruß an den Älteren, bezeichnet nicht das biologische Alter, sondern den Fortschritt auf dem Weg) korrekter.
Otagai ni Rei: (Gruß der Schüler oder Übenden untereinander) Wird in der Regel im stehen ausgeführt. Die Übenden grüßen untereinander um ihr Vertrauen und ihren Respekt für den Gegenüber auszudrücken. Während des Trainings wird Otagai ni Rei hauptsächlich vor und nach Partnerübungen ausgeführt, im Dojo wird meist auf Otagai ni verzichtet und nur mit dem Kommando Rei gegrüßt.
Gruß vor der Übung: Ausdruck der Bitte und Aufforderung zum gegenseitigen Üben
Gruß nach der Übung: Ausdruck des Dankes für das gegenseitige Üben.
Rei vor und nach der Kata: Wird im stehen ausgeführt. Philosophisch gesehen wird auch hier etwas größeres und bedeutenderes als wir selbst gegrüßt. Dieser Gruß gilt auch als Gruß zu den imaginären Gegnern während einer Kata.
Rei vor und nach Kihon Übungen: Wird im stehen ausgeführt. Dieser Gruß ist hauptsächlich für einen selbst. Er dient zur eigenen inneren Einstellung und zur eigenen Konzentration
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Dojo Kun
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Die DOJO KUN sind die praktischen Anleitungen zur rechten Geisteshaltung in allen Do – ähnlichen Kampfkünsten (Karate Do, Judo, Aikido, Kendo, Iaido, Kyudo, etc.). Sie dienen als Verbindung zwischen Philosophie des Do und der Technik. Sie gelten als vom Budogeist geforderter Auftrag den Weg (Do) nicht nur zu verstehen sondern auch zu leben. Jeder kann im Abgleich mit den DOJO KUN seinen Fortschritt auf dem Weg herausfinden.
Die ersten DOJO KUN stammen vom indischen Mönch Bodhidharma aus dem Shaolin Kloster. Die Karate DOJO KUN wurden von dem okinawanischen Meister Sakugawa (manchmal auch Okugawa) gegründet.
Sie lauten wie folgt:
Suche nach Perfektion deines Charakters
Verteidige die Wege der Wahrheit
Pflege den Geist des Strebens
Ehre die Prinzipien der Etikette
Verzichte auf Gewalt
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Auch Funakoshis 20 Regeln, die mittlerweile in fast allen Stilen gelten, basieren auf den ursprünglichen fünf DOJO KUN.
Als Beispiel einige ausgewählte Regeln und die dazugehörige DOJO KUN:
Erkenn dich selbst zuerst und dann den Anderen => Regel Nr. 1
Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit => Regel Nr. 2
Karate zu üben heißt ein Leben lang zu arbeiten, darin gibt es keine Grenzen => Regel Nr. 3
Karate beginnt und endet mit Respekt => Regel Nr. 4
Es gibt im Karate keinen ersten Angriff => Regel Nr. 5
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