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Chinte

Bedeutung

Seltene Hand

Einstufung

höhere Kata

Besonder-heiten

Im alten Shotokan-Ryu zählte sie nicht zu den repräsentativen Kata des Stils.

Man vermutet, daß die Chinte in ihrem Ursprung mit der Gankaku verwandt ist, doch dieses läßt sich nicht eindeutig beweisen.

Zweifellos ist sie chinesischen Ursprungs, was anhand ihrer kreisförmigen Bewegungen, die als typisch chinesisch gelten, deutlich erkennbar ist.

Die Legende erzählt, daß ein chinesischer Gesandter sie auf Okinawa gelehrt haben soll, doch daß er sie in China nicht vollständig gemeistert hatte.

Weil er einen Teil vergessen hatte, wies er seine Schüler an, mit drei Sprüngen zum Ausgangspunkt der Kata zurückzukehren, und versprach, bei seiner Rückkehr seinen Meister zu fragen, welches die Endtechniken der Kata seien.

Doch er heiratete auf Okinawa ein einheimisches Mädchen und kehrte nie mehr nach China zurück. Aus diesem Grund werden noch heute die drei Sprünge am Ende der Kata ausgeführt.

In der ursprünglichen Form der Kata soll eine Strategie der Abwehr enthalten gewesen sein, bei der die Unterarme durch Bambusstäbe (Chinte) geschützt wurden.

Daher wäre ein möglicher Name auch "Bambushand". Die Wächter des Schlosses Shuri verwendeten an den Unterarmen befestigte Bambushölzer zur Verteidigung gegen feindliche Speere.

Die ursprüngliche Anwendung der Kata ist jedoch verlorengegangen.

© 1. JJJKC Hassloch e.V. 2006 | Letzte Aktualisierung: 04/11/06 15:18
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